Zur Lage der Nation

Da auf diesem Blog nicht speziell viel geschieht, nehme ich das Heft in die Hand. Die Finanzkrise schlug anscheinend auch beim Gagiblog voll zu. Seit letztem Herbst, als sich die Lehman Krise jährte, herrscht hier Grabesruhe. Auch die Gagiblog-Analysten verhielten sich auffällig zurückhaltend. Der Milizcharakter dieses Blogs wurde ihm zum Verhängnis. Alle fleissigen Schreiberlinge werden vollständig von ihren ach so strengen Jobs in Anspruch genommen. In Wien wurden die Särge der Kapuzinergruft auf Hochglanz poliert. In der Landeshauptstadt beschäftigte sich ein Blogger tagelang mit der Tischanordnung des Büros um sich letzten Endes im Abstellraum wieder zu finden, während der andere Berner verzweifelt versuchte, die interventionistische Haltung seines Arbeitgebers mit seiner neoklassischen Wirtschaftsausbildung in Einklang zu bringen. In Zürich und St.Gallen macht sich ebenfalls Konsternation breit, da auch nach der x-ten “wissenschaftlichen” Arbeit und dem dritten unterbezahlten Praktikum wenig Hoffnung auf rasche konjunkturelle Erhohlung besteht. Im Aargau ist die gesamte Aufmerksamkeit auf den OpenAir-Sommer gerichtet. Es kursieren die verrücktesten Diätpläne. So z.B. die Greenfield-Diät, die aus Erdbeeren, Melonen, Zigis und einem Monatsbier zu bestehen scheint. Zudem nimmt die Diskussion über die Sprungturmmeisterschaften und die dazugehörige Fähigkeit der Athleten keinen Wasserstift in die Rosette gedrückt zu bekommen einige Zeit in Anspruch. Die WM steht kurz bevor und wir haben einen weiteren Grund nichts zu schreiben.

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One Response to Zur Lage der Nation

  1. Captain Cook says:

    Hä? Evtl. korreliert das ganze mit diversen Bier/Lehrübungen. Wer isches?

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