Biozeugs

Was ich gemacht habe: Eier poliert, Rüben gestochen und Zuchetti in Phallusgrösse (Direktive: ab 20cm Länge und 3cm Durchmesser wird geschnipselt) geerntet. Fürs Holz vor der Hütte war ich übrigens auch zuständig. Es ging also ziemlich zur Sache. Resultat: dreckige Fingernägel, nasse Füsse und ein etwas komischer Rücken. An die Arbeit auf dem Biogemüsehof des Cousins könnte ich mich gewöhnen. An die Jurassischen Seperatisten, die einen 24/7 umgeben jedoch nicht.
Keyword: Nostalgie
Der Ändel wohnte am Waldrand und hatte eine NES. Ein supi Ort, um Kind zu sein. Wir sind im Wald umhergerannt, haben Plastiksäcke voll Püppihefte gefunden und haben nachmittagelang NES gespielt und Züpfe mit Mayonaise und Aromat verputzt. Goldige alte Zeit. Die Games von damals gibt es noch heute. 2nd hand und zu günstigen Preisen. Auch die Konsolen dazu kann man noch kaufen. Der Videogameshop kauft auch deine alten Games ab, falls du noch welche hast.
Schlagseiten
Gerade zwei hervorragende Schlagzeilen im Tagi-Online:
Kultexperte Pollmer über den trendigen Mogelkäse
(http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Kultexperte-Pollmer-ueber-den-trendigen-Mogelkaese/story/17233183)
Gott ist ein altes Klavier und der Blues eine Domina
(http://bit.ly/3n2bX9)
Bill O’Reilly ist auch ein Schweizer
(ab ca. 30 sek. sehenswert)
Artdings
Heute Abend besuchte ich die Art Basel. Auch genannt ArtI40IBaselI10-14I6I09. Die Quote der (vermeintlichen) Künstlerschnäuze war ziemlich hoch. Ich schätze so bei 40%. Die Langweiligen trugen Röhrli-Buntfaltenhosen und karierte Kittel, die Hotten trugen neonfarbige Converseschuhe und Miniröcke, respektive knappe Sommerkleider. Batikröcke oder Leute, die barfuss gehen habe ich zum Glück keine gesichtet. Die Qualität der ausgestellten Werke (im Fachjargon auch gerne als “Kunst” bezeichnet) bewegte sich zwischen schlächtgeil und unbrauchbar. Nur ein Austellungsstück konnte mich kurzfristig begeistern:

